02. August 2012
Was ist "Electrospective"?

Was ist "Electrospective"?- Unter diesem einprägsamen Schlagwort (yes, eine schlichte Verschmelzung von "Electronic" und "Perspective") wird erstmals das reichhaltige Repertoire der verschiedenen EMI-Labels im weiten stilistischen Bereich elektronischer Musik zusammengefasst und präsentiert – einerseits mit einer Auswahl teils preisreduzierter Alben in der derzeit parallel laufenden Katalog-Kampagne, zum anderen mit einem prall gefüllten Doppel-CD-Sampler!
Die Anfänge der elektronischen Musik liegen in den 50er Jahren, beispielsweise in der "musique concrète" eines Pierre Schaeffer in Paris oder den Arbeiten von Eimert, Stockhausen und anderen in Köln, kurz vor und nach 1950. In England ist es das Jahr 1958, als der dort legendäre "BBC Radiophonic Workshop" erstmals ausgestrahlt wurde, der hier mit dem 'Doctor Who Theme' auch den chronologischen Startpunkt der insgesamt 39 "Electrospective"-Tracks markiert.
Das nachfolgend offerierte musikalische Spektrum beginnt mit (dem späteren Ambient-Erfinder) Brian Eno, als Mitglied von Roxy Music und solo, sowie den deutschen Sound-Pionieren von Can und Tangerine Dream. Von den zahlreichen Electro-Pop-Bands der frühen 80er seien OMD, Ultravox, Human League und vor allem Depeche Mode und die Vince Clarke-Ableger Yazoo und Erasure genannt, aber auch die "British Electric Foundation" mit ihrem Pop-Ableger Heaven 17. Darauf folgen u.a. die Pet Shop Boys mit ihrer "West End Girls"-Hommage, der kongeniale Moby, die Chemical Brothers und Massive Attack, mit Daft Punk und Air gleich zwei bedeutende Acts aus Frankreich, das Comic-Project Gorillaz, der DJ-Überflieger David Guetta oder auch der visuell clever mit seinem Mau5head agierende DJ und Produzent Deadmau5.
